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"Waruna" (Indische Göttin des Meeres),
Wharram Tikiroa Pahi 26

"Waruna" war 1999/2000 für 15 Monate unser Zuhause. Wir haben sie in einem ziemlich traurigen Zustand 1998 gekauft und mühsam in einem umgebauten Schafstall wieder zu einem Boot gemacht. Einen Sommer sind wir auf unserem Heimat-Revier, der Lübecker Bucht, gesegelt. Wir hatten einen Tag gutes Wetter. Ansonsten waren Fleece-Pulli und lange Hose angesagt. Da haben wir kurzerhand beschlossen, uns in den Süden zu verziehen.

Für den unwirtlichen Norden sind Wharrams Open-Brige-Deck Katamarane nur bedingt geeignet - finden wir.

Der Kat wurde schließlich nach Denia (Spanien) getrailert. Und da ging die Reise dann auch los (Bericht hier). Um länger drauf zu leben, war "Waruna" uns nach all den Erfahrungen aus den fast eineinhalb Jahren dann doch etwas zu klein. Und wir beschlossen, wieder nach Deutschland zu gehen, Geld zu verdienen und etwas Größeres zu kaufen. "Waruna" hat neue Eigner gefunden, heißt jetzt "Manawa" und segelt rund Ibiza und Formentera.

Die Tikiroa ist die kleinste Pahi und die Schwester der Tiki 26. Sie wird nach der Näh- und Klebemethode gebaut. Wir ersparen uns weitere Ausführungen, den auf der Website von James Wharram (www.wharram.com) gibt es erschöpfende Informationen. Hier nur ein paar Maße:

Länge: 7,92 m
Breite: 4,34 m
Tiefgang: 0,40 m
Kopffreiheit über Koje: 0,91 m
Gewicht: 0,7 t
Segelfläche: 28m²
Motor: Yamaha 8 PS Langschafter

Kuttergetakelt mit Wishbone

Ein Gerücht gilt es noch auszuräumen: Die Pahi segelt nicht im Kreis! Mike Wynn, Vorsitzender der Polynesian Catamaran Association (PCA) in England, fragte uns jüngst erstaunt, ob wir mit der Pahi denn auch segeln konnten. Wir schauten ziemlich baff. Klar. Sogar dahin, wo wir wollten.

Wer Fragen zu Wharrams im Allgemeinen und Besonderen hat: Einfach mailen!

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